Aktuelle Studie: Ist das Smartphone wichtiger als Sex?

Mittlerweile besitzt fast jeder ein Smartphone. Eine aktuelle Studie zeigt wie wichtig es geworden ist – noch wichtiger als Sex und reale Liebkosungen?

Aktuelle Studie: Ist das Smartphone wichtiger als Sex?

Was machst du häufiger: Deinem Smartphone oder Laptop Aufmerksamkeit schenken oder Sex haben? Wahrscheinlich bist du öfter mit einem der beiden Geräte beschäftigt. Aber bedeutet das auch, dass sie dir wichtiger sind als erotische Momente mit deinem Partner? Diese und ähnliche Fragen wurden im Auftrag einer Krankenkasse untersucht und die Ergebnisse sind wirklich erstaunlich.

"Die Süchte der Deutschen"

"Die Süchte der Deutschen" heißt die entsprechende Studie, für die rund 1.000 Teilnehmer ab 18 Jahren online befragt wurden. Das Ziel: Herausfinden, was den Deutschen wichtig ist. Im Fokus standen vor allem technische Geräte, wie der Laptop und das Smartphone. Aber auch zwischenmenschliche Beziehungen sollten untersucht werden. Und es stellte sich heraus, dass die Digital Natives, also die Menschen, die von Geburt an mit Computern groß geworden sind, krasse Prioritäten setzen.

Sex oder Smartphone?

Du hast Fragen? Wir haben die Antworten

Auf die Frage, worauf sie nicht verzichten können, gab die Hälfte der Befragten eine romantische Antwort: ihren Partner. Doch dieser Platz eins hat einen harten Mitstreiter. Immerhin 43 Prozent gaben an, ihren PC, Laptop oder ihr Tablet nicht missen zu wollen. Die Computer landeten in dem Ranking auf Platz zwei – und somit noch vor Sex, den nur 39 Prozent als unverzichtbar erachteten. Platz vier machte Koffein. Aber immerhin: Müssten die Probanden sich zwischen ihrem Smartphone und Sex entscheiden, würde die Mehrheit Sex bevorzugen. Das Smartphone belegte in der Umfrage mit 33 Prozent den fünften Rang.

Mit dem Smartphone ins Bett

Gut! Das Smartphone ist unter den technischen Geräten immerhin nicht wichtiger als Sex. Nichtsdestotrotz ist es ein heißer Konkurrent im Schlafzimmer: Die Studie offenbarte auch, dass bei 70 Prozent der Probanden unter 30 der letzte Blick vorm Einschlafen sowie der erste Blick nach dem Aufwachen dem Smartphone gilt.

Verwandte Artikel