36 Fragen zum Verlieben: Der schnelle Weg zum Glück?

Aus Fremden Liebende werden lassen – mit den 36 Fragen zum Verlieben soll das möglich sein. Kann Liebe wirklich so wissenschaftlich begründet werden?

36 Fragen zum Verlieben: Der schnelle Weg zum Glück?

Von miesen Dates können viele unglückliche Singles ein Liedchen singen. Warum will es einfach nicht mit der großen Liebe klappen? Vielleicht, weil die falschen Fragen gestellt werden. Der US-Psychologe Dr. Arthur Aron brachte bereits im Jahr 1997 eine Studie heraus, in der er untersuchte, wie Liebe entstehen kann. Die Ergebnisse sind erstaunlich.

36 Fragen zum Verlieben offenbaren Persönliches

Eigentlich wollte Dr. Arthur Aron gemeinsam mit seinem Team erforschen, wie zwei fremde Menschen aufeinander reagieren. Im Laufe der Untersuchungen kam ihm die Idee, einen Schritt weiterzugehen: Wie kommt es, dass sich Personen ineinander verlieben? Um das herauszufinden, entwickelte er gemeinsam mit seiner Ehefrau, die ebenfalls Psychologin ist, einen Fragenkatalog.

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Wie funktioniert die Studie? Zwei fremde Personen sitzen sich gegenüber und stellen sich abwechselnd die besagten 36 Fragen zum Verlieben. Diese lassen sich in drei Themenblöcke aufteilen. In der ersten Kategorie geht es um Selbstoffenbarung. Eine Frage ist beispielsweise: "Wie sieht ein perfekter Tag für dich aus?".

Gemeinsamkeiten feststellen

Die Fragen im zweiten Themenblock zielen darauf ab, die Person gegenüber einzuschätzen. Beispiel: "Was ist deine liebste Erinnerung?". In der letzten Kategorie werden die Gemeinsamkeiten des potenziellen Paares erörtert, beispielsweise anhand der Aufforderung "Nenne eine Sache, die du bereits jetzt an deinem Gegenüber magst.".

Die Fragen sind so konstruiert, dass sie einen immer tieferen Einblick in die Persönlichkeit und das Seelenleben des jeweils Antwortenden geben. Wenn alle beantwortet wurden, sollen sich die beiden Teilnehmenden vier Minuten wortlos in die Augen schauen. Das soll ausreichen, um sich ineinander zu verlieben.

Wer es gerne selbst ausprobieren will, kann hier auf die Originalstudie mit den 36 Fragen zum Verlieben zugreifen.

Autorin macht den Selbsttest – mit Erfolg

Eine, die es genauer wissen wollte, ist die Autorin und Dozentin Mandy Len Catron aus Vancouver. Sie machte den Selbsttest. Ihre potenzielle neue Liebe war jedoch kein völlig Fremder, sondern ein ehemaliger Studienkollege, den sie zufällig wiedertraf. Und tatsächlich, die beiden verliebten sich ineinander und sind mittlerweile verheiratet. Ob die Methode bei jedem funktioniert oder ob es sich dabei einfach nur um Glück handelt, ist jedoch nicht sicher. Schaden kann der Selbsttest aber nicht.

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