Getrennt schlafen: Warum das eurer Beziehung gut tun kann

Getrennt schlafen? Das ist in einer Beziehung immer ein heikles Thema. Warum eigentlich? Es gibt nämlich gute und sinnvolle Gründe für die Nacht im Einzelbett.

Getrennt schlafen: Warum das eurer Beziehung gut tun kann

Getrennt zu schlafen, das gilt in vielen Partnerschaften fast als ein Sakrileg und Anfang vom Ende der Beziehung. Mit Verlaub: Das ist Quatsch. Gerade getrennte Schlafzimmer oder Betten können eine wohltuende und bereichernde Wirkung haben. Das zeigen folgende drei Vorteile.

Vorteil 1: Beide sind gut ausgeruht

Wer alleine schläft, der schläft besser und ist am nächsten Morgen fitter. Und wie Forscher der Medizinischen Universität Wien bewiesen haben, gilt das besonders für Frauen. Da sie von der Anlage her potenziell Mütter sind und sich später meist häufiger um die Kinder kümmern, haben sie nämlich meistens einen leichteren Schlaf als Männer. Deshalb wachen sie schon bei geringen Störungen auf. Getrennte Schlafzimmer verhindern das.

Vorteil 2: Mehr Lust durch Sehnsucht

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Falls mal sexuelle Flaute zwischen den gemeinsamen Kissen herrscht, kann ein vorübergehender Wechsel der Liegestatt neuen Schwung ins Liebesleben bringen. Getrennt zu schlafen, macht nämlich wieder Lust aufeinander. Und mehr Spannung bringt es auch, denn die allnächtliche Zweisamkeit wird schnell selbstverständlich.  So ist es durchaus anregend, wenn sich gemeinsam lebende Paare zum Sex wieder verabreden müssen. Bei dir oder bei mir? Im Doppelbett oder auf der Liege für den Besuch? Bei der Gelegenheit bieten sich auch kleine Rollenspiele an. Die erfrischende Wirkung tut gut, ist allerdings kein Allheilmittel. Belasten nämlich tieferliegende Probleme die Beziehung, dann helfen auch getrennte Schlafzimmer nicht.

Vorteil 3: Mehr Freiraum für beide

Getrennt zu schlafen, ist nicht nur beim Klassiker "Schnarchen" eine gute Idee. Obwohl natürlich gerade hier die Vorteile auf der Hand liegen, geht es doch um ungestörte Nachtruhe für wenigstens einen Partner. Das ist zwar ein wichtiger, aber nicht der einzige Aspekt, der zuweilen für getrennte Schlafzimmer spricht.

So treffen in Beziehungen nicht immer Gleichgesinnte aufeinander. Die Menschen sind unterschiedlich, und das zeigt sich nicht zuletzt in ihrem Freizeitverhalten. Während der eine Partner nach dem Job lieber schweigend aufs Sofa sinkt und vor dem Fernseher entspannt, möchte der andere über seine Tageserlebnisse reden und abends gemeinsam kochen. Der eine braucht den laufenden Fernseher, um einschlafen zu können, der andere ist davon genervt und muss sich mit Schlafmaske und Ohrstöpseln abschotten. In einem gut funktionierenden Miteinander findet sich da immer ein Kompromiss. Um so wichtiger wird es dann aber, dass zumindest nachts jeder glücklich wird und im Bett liest, Filme schaut, seine Ruhe hat oder überhaupt erst deutlich später oder viel früher als der andere in die Federn steigt. Getrennt zu schlafen, hilft dann sehr.

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