Glückshormone produzieren mit Sex, Sport und Schokolade

Wenn deine Stimmung am Boden ist, hilft eine Geheimwaffe: Glückshormone. Produziert unser Körper diese in ausreichenden Mengen, steigt auch unsere Laune.

Glückshormone produzieren: So helfen Sex, Sport und Schoki

Vor allem im Winter ist unsere Stimmung oft so grau wie der Himmel. Schuld daran ist häufig der Lichtmangel. Denn: Wir brauchen Licht, um Glückshormone produzieren zu können. Dazu zählt insbesondere der Botenstoff Serotonin. Daneben gibt es weitere Glücksbringer, die mitverantworten, dass wir uns glücklich fühlen: Dopamin, Endorphine, Noradrenalin, Oxytocin und Phenethylamin (PEA).

1. Künstliches Licht als Glücksspender

Doch was tun, wenn die Sonne einfach nicht scheint? Dann schaffe dir deine eigene Energiequelle – beispielsweise in Form von Tageslichtleuchten. Die sind mittlerweile so weit entwickelt, dass sie das Lichtspektrum des natürlichen Sonnenlichts nachahmen und sehr helles Licht abgeben. Der perfekte Start in den Tag gelingt dir mithilfe eines Lichtweckers. Dieser trotzt den äußeren Bedingungen, indem er auf deinem Nachttisch den Sonnenaufgang simuliert. So hast du morgens gleich bessere Laune.

2. Glückshormone mit Sport ankurbeln

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Ein weiterer Tipp für jede Jahreszeit: Geh an die frische Luft. Die natürliche Lichteinstrahlung ist im Winter zwar deutlich geringer als im Sommer, dafür draußen aber immer noch höher als in geschlossenen Räumen. Darüber hinaus kurbelt Bewegung jeder Art die Produktion deiner Glückshormone an. Bereits ein Spaziergang hebt die Stimmung. Noch besser ist es, wenn du regelmäßig läufst oder walkst.

Warum Sport eine stimmungsaufhellende Wirkung auf uns hat, ist umstritten. Befürworter der Endorphin-Theorie gehen davon aus, dass Bewegung die Endorphinausschüttung fördert, was unserem Glücksgefühl zugute kommen soll. Allerdings sind Endorphine eigentlich dafür verantwortlich, Schmerzen zu stillen, etwa bei Verletzungen.

Viele Sportwissenschaftler glauben stattdessen, dass durch Bewegung andere Glückshormone angekurbelt werden. Heißester Kandidat ist der Botenstoff Serotonin. Aber auch Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin sollen beim Schweißprogramm vermehrt ausgeschüttet werden und für Fröhlichkeit sorgen. Weiterer Vorteil: Studien zufolge beugt regelmäßiges Training einer Depression vor oder wirkt sich positiv auf die Psyche aus, sagt die Sportpsychologin Alexa Kiss in der "Apotheken-Umschau".

3. Sex macht glücklich

Die gute Nachricht für alle Sportmuffel: Auch mit Lust kannst du Glückshormone produzieren. Es heißt sogar, dass beim Sex besonders viele der positiven Botenstoffe freigesetzt werden und zwar für Weiblein und Männlein gleichermaßen. Dafür sorgt das Bindungshormon Oxytocin, das bei angenehm empfundenen Berührungen ausgeschüttet wird. Besonders viel vom Liebeshormon macht sich übrigens beim Orgasmus in deinem Körper breit. Tobt euch also ruhig im Liebesnest aus und probiert neue Stellungen aus – eurer Partnerschaft und Eurer Gesundheit zuliebe.

4. Glückshormone produzieren mit Schokolade

Das weiß doch jedes Kind: Schokolade macht glücklich. Aber wieso eigentlich? Dafür ist die in der braunen Süße enthaltene Aminosäure Tryptophan verantwortlich. Dabei handelt es sich um eine Vorstufe des Glückshormons Serotonin. Mit einer heißen Schokolade nach dem Run im Freien oder nach dem Liebesspiel machst du also alles richtig. Selbst der Duft von Schokolade wirkt sich positiv auf unsere Psyche aus. Darüber hinaus sind die Aromen von Vanille, Zitrone, Grapefruit und Orange gut für unser Seelenheil. Nun hast du genügend Tricks in petto, um deinem Glück auf die Sprünge zu helfen.

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