Nackt-Yoga: Der textilfreie Weg zu dir selbst

Ommm! Beim Nackt-Yoga wird der Wunsch nach Freiheit und Loslassen auf die Spitze getrieben. Weg mit den Klamotten, ab auf den Weg der Selbstfindung.

Nackt-Yoga: Der textilfreie Weg zu dir selbst

Nackt-Yoga ist total trendy. Viele Studios bieten schon Kurse an, doch was dort hinter verschlossener Tür passiert, entwickelt sich auf Social-Media-Kanälen zu einem regelrechten Hype. Auf Instagram machen Bilder von Männern die Runde, die splitterfasernackt die gewagtesten Übungen präsentieren. Ein Grund, mal genauer hinzuschauen und herauszufinden, was die Vorteile von Nackt-Yoga sind.

FKK-Trend aus Amerika

Seit Jahrtausenden wird Yoga praktiziert. Gerade in den letzten Jahrzehnten hat sich die indische Lehre rasant auf der ganzen Welt verbreitet und viele Anhänger gefunden. Vom klassischen Hatha-Yoga bis zum Bier-Yoga für einen entspannten Feierabend haben sich schon viele Formen entwickelt. Nackt-Yoga ist also gewissermaßen ein Trend, der nur auf sich warten ließ.

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Der US-Amerikaner Aaron Star kam auf die Idee und bot seinen Schülern an, die Hüllen im Trainingsraum fallen zu lassen – und die nahmen sein Angebot freudig an. Immer mehr Studios boten den textilfreien Sport an und mittlerweile ist Nackt-Yoga auch hierzulande angekommen.

Back to the roots – Yoga nach indischem Vorbild

Eigentlich ist es die logische Konsequenz, bei der indischen Lehre alle Hülle fallen zu lassen. Immerhin geht es dabei auch darum, sich geistig freizumachen – und das geht wohl am besten, wenn du dir im Adams- und Evakostüm begegnest.

Die Mönche in Tibet kleiden sich beim Yoga bewusst leicht. Eine Kutte, keine Unterwäsche – je freier sich der Mensch bewegen kann, desto besser kann die Energie auch fließen. Die Voraussetzungen für eine gute und erfolgreiche Stunde sind beim Nackt-Yoga also perfekt gegeben. Ohne Kleidung ist der Mensch am wenigsten eingeschränkt, er kann sich frei bewegen und genießen.

Wie läuft Nackt-Yoga ab?

Beim Nackt-Yoga kommen Menschen zusammen und führen – genau wie bei allen anderen Yoga-Arten – mit ihrem Yogi die Übungen durch. Die Teilnehmer duschen sich vor der Stunde, legen aus hygienischen Gründen ein Handtuch auf die Matte und die Temperatur im Raum wird so eingestellt, dass keiner frieren muss. Dann geht es darum, die Sinne auf sich selbst zu richten.

Kritiker haben immer wieder behauptet, dass die Nacktheit zu viel Ablenkung biete. Doch beim Nackt-Yoga kann genau das auch als Herausforderung gesehen werden. Denn: Es geht nicht darum, möglichst schön auszusehen oder sich Anregung bei anderen zu holen – ein entsexualisierter Raum fernab von Schönheitswahn.

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