Oben-ohne-Fotos und Frauenrechte? Shitstorm um Emma Watson

Fast-oben-ohne-Fotos von Emma Watson sorgen für derzeit für einen Shitstorm. Dabei ist der Skandal um die freizügigen Bilder eigentlich unnötig.

Oben-ohne-Fotos und Frauenrechte? Shitstorm um Emma Watson

Zugegeben: Klassische Oben-ohne-Fotos sehen anders aus. Für das renommierte Showbiz-Magazin "Vanity Fair" hat sich Emma Watson von Fotograf Tim Walker fotografieren lassen – das Motto der glamourösen, künstlerischen Modestrecke war "rebellische Schönheit" und passend zum Thema posiert die Schauspielerin in zahlreichen extravaganten Outfits. Darunter befindet sich allerdings ein Foto, auf dem Emma Watson quasi oben ohne in einer weißen Netz-Strickjacke posiert. Das  hat dem Hollywoodstar jetzt jedoch einen – ziemlich unverdienten – Internet-Shitstorm eingebracht.

Passen oben-ohne-Fotos und Feminismus zusammen?

Das ästhetisch inszenierte Foto, auf dem Emma Watson selbstbewusst frontal in die Kamera blickt und die Burberry-Jacke gerade mal ihre Brustwarzen bedeckt, zog den Zorn der Radiomoderatorin Julia Hartley-Brewer auf sich. "Emma Watson so: 'Feminismus, Feminismus, ungleiche Einkommen zwischen den Geschlechtern, warum werden wir nicht ernst genommen? Oh, und hier sind meine Brüste!'", lästerte die Londonerin auf Twitter.

Es ist die innere Einstellung, die zählt

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Der Tweet schlug so große Wellen, dass sich Emma Watson im Gespräch mit dem Fernsehsender BBC sogar selbst dazu äußerte. Die mittlerweile 26-Jährige, die mit den "Harry Potter"-Filmen zum Star wurde, findet nicht, dass sich Einsatz für Frauenrechte und nackte Haut ausschließen. Schließlich soll jede von uns selbst bestimmen, wie und wo wir unsere Körper zeigen – egal, was wir anhaben oder wie wir aussehen. Es ist die innere Einstellung, die zählt. "Im Feminismus geht es darum, Frauen eine Wahl zu geben. Feminismus ist kein Stock, mit dem man andere Frauen schlagen kann", erklärt sie. "Es geht um Freiheit, um Befreiung, um Gleichberechtigung. Ich weiß wirklich nicht, was meine Titten damit zu tun haben."

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