Pille Danach: Beratung und Fragen in der Apotheke

Bei der Beratung zur Pille Danach werden dir in der Apotheke einige Fragen gestellt. Hier liest du, was der Apotheker nach einer Verhütungspanne wissen muss.

Pille Danach: Beratung und Fragen in der Apotheke

Nach einer Verhütungspanne möchtest du schnell in die nächste Apotheke, um dich zur Pille Danach beraten zu lassen – aber welche Fragen kommen dort wohl auf dich zu? Keine Panik: In aller Regel ist das Beratungsgespräch weit weniger unangenehm, als du vielleicht befürchtest.

Pille Danach: Diese Fragen stellt der Apotheker

Alle Fragen, die dir der Apotheker stellt, haben ein Ziel: zu entscheiden, ob es jetzt sinnvoll für dich ist, die Pille Danach einzunehmen – beispielsweise die ellaOne®. Der Apotheker muss zum Beispiel wissen, wann genau der ungeschützte Sex oder die Verhütungspanne passiert ist. Denn: Je eher du die Pille Danach einnimmst, desto sicherer wirkt sie.

ellaOne hilft dir bei Verhütungspannen

Auch auf die Frage, wie genau die Verhütungspanne passiert ist, musst du dich einstellen. Ist das Kondom geplatzt oder hast du vielleicht die Pille vergessen? Das hat ebenfalls medizinische Gründe. Es muss abgeklärt werden, ob das Risiko besteht, dass Spermien in die Nähe einer reifen Eizelle gelangt sind. Und schließlich muss der Apotheker bei der Beratung zur Pille Danach mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten ausschließen können. Daher wirst du auch gefragt, ob du an bestimmten Krankheiten leidest oder andere Medikamente einnimmst.

Diskrete Beratung sollte selbstverständlich sein

Apothekerinnen und Apotheker sind darin geschult, zur Pille Danach zu beraten, seit diese rezeptfrei erhältlich ist. Wie auch Ärzte unterliegen sie laut Gesetz der Schweigepflicht und dürfen gegenüber Dritten keine Angaben dazu machen, dass du nach der Pille Danach gefragt hast. Viele Apotheken bieten auch an, die Beratung zur Pille Danach in einem separaten Raum durchzuführen, damit nicht jeder zufällig anwesende Kunde mithören kann. Wenn dir das wichtig ist, erkundige dich am besten gleich zu Anfang danach.

Keine Fragen mit moralischer Wertung

Klar: Es gibt deutlich angenehmere Dinge, als mit einem Fremden, in diesem Fall dem Apotheker oder der Apothekerin, über ungeschützten Sex oder Verhütungspannen zu sprechen. Ein wenig Aufregung auf dem Weg in die Apotheke ist daher ganz normal. Aber auch wenn es bei der Beratung zur Pille Danach um intime Fragen geht: Scham ist absolut fehl am Platz. Der Apotheker wird dein Anliegen sachlich und professionell behandeln und dir nur Fragen stellen, die ihm helfen, die Situation aus medizinischer und rechtlicher Sicht richtig einzuschätzen. Wenn du dich bei dem Gespräch trotzdem nicht wohl fühlst oder meinst, aus den Fragen eine moralische Wertung herauszuhören, die dir nicht gefällt, solltest du jedoch nicht zögern, eine andere Apotheke aufzusuchen, in der du neutral beraten wirst.

Verwandte Artikel