Problemzonen? Gibt's nicht! Keine Chance dem Schönheitswahn

Von allen Seiten hagelt es Beauty-Tipps, weibliche Körper werden ständig bewertet. Das nervt! Lass dich vom Schönheitswahn nicht verrückt machen. Wie? So!

Problemzonen? Gibt's nicht! Keine Chance dem Schönheitswahn

Thigh Gap, Ab Crack und Bikini Bridge – immer wieder ploppen irgendwelche Trends in Sachen Schönheitsidealen auf. Muss man diesem ganzen Schönheitswahn entsprechen und sich verrückt machen? Nein. Denn hinter den Trends stecken meistens bloß clevere Marketingstrategien.

Cellulite wegrubbeln? Schönheitswahn als Verkaufstrick der Kosmetikindustrie

Dem Schönheitswahn zu frönen, ist ein echter Vollzeitjob. Was es da alles an Regeln und Idealen einzuhalten gibt, ... puh! Gut, dass es Frauenzeitschriften und Werbung der Kosmetikindustrie gibt. Sonst wüsste man als Frau ja gar nicht, wie hässlich und unvollkommen man wirklich ist!

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Aber Spaß beiseite: Lass dich nicht davon verunsichern, wenn mal wieder Cellulite, "Winkefett" oder Krähenfüße als ultimative Abscheulichkeit optischer Attribute der holden Weiblichkeit verdammt werden. Das sind vollkommen normale Körpermerkmale bei Frauen oder erste kleine Alterserscheinungen. Es sind weder Krankheiten noch Makel, die du mit teuren Cremes, Peelings und Gels wegrubbeln, wegmassieren oder wegtupfen musst.

Von diesem ganzen Quatsch profitiert vor allem die Kosmetikindustrie. Erst wird den Frauen eingeredet, sie hätten Problemzonen, die faktisch keine sind. Und für diese frei erfundenen Probleme wird sogleich die Lösung präsentiert: Kosmetika mit wissenschaftlich klingenden Wirkstoffen, Pflegeperlen, Konzentraten und so weiter. Das Versprechen: makellose Schönheit und ewige Jugend.

Photoshop und Co. helfen Schönheitsidealen auf die Sprünge

Die Bilder, die als "Beweise" für die atemberaubende Wirkung der Wundermittel herhalten, sind allerdings bearbeitet. Mit Photoshop und anderen Bildbearbeitungsprogrammen lassen sich ein fahler Teint, Pickel, Falten und Härchen ganz leicht wegradieren. Auch Fettpölsterchen, mattes Haar, eine krumme Nase oder verfärbte Zähne lassen sich problemlos digital aufhübschen. Schönheitsideale heißen ja deswegen nicht Schönheitsfakten, weil sie realistisch unerreichbar bleiben. Mach dir also keinen Kopf, wenn du nicht perfekt aussiehst.

Aussehen ist nicht alles: Prioritäten überdenken

Bei der ganzen Diskussion um Schönheitswahn und Schönheitsideale kann man fast vergessen, dass es ja noch andere erstrebenswerte Dinge als gutes Aussehen gibt. Selbstverwirklichung, Gesundheit und Wohlbefinden zum Beispiel. Statt unrealistischen Idealen hinterherzuhecheln, versuch lieber, dass die anderen Aspekte in deinem Leben zu deiner Zufriedenheit verlaufen. Dann fühlst du dich wohl in deiner Haut – und das strahlst du dann auch aus. Voilà! Schon bist du schön, ganz ohne Zaubercremes.

Kleine Veränderungen, große Wirkung: Körpergefühl einfach verbessern

Die eine oder andere Sache würdest du schon ganz gern an dir oder in deinem Leben ändern? Dann versuche, deine Ziele in kleine, realistische Einzelschritte zu unterteilen. Formuliere die einzelnen Etappen dabei möglichst konkret, dann fällt es leichter, sie in die Tat umzusetzen. Manchmal reichen schon Kleinigkeiten, damit du dich besser fühlst.

Du möchtest gern deine Kondition verbessern? Dann kannst du dir zum Beispiel vornehmen, am nächsten Tag die Treppe zu nehmen und nicht den Fahrstuhl. Den Tag darauf kletterst du wieder zu Fuß die Stufen hoch und steigst eine Busstation früher aus. Und so steigerst du dich allmählich und verbesserst deine Fitness, ohne dich groß anstrengen zu müssen. Und vielleicht bekommst du dann Lust, dich im Fitnessstudio anzumelden – nicht, weil irgendein Schönheitswahn dir das vorschreibt, sondern aus Spaß an der Bewegung. Wenn du dann noch auf eine ausgeglichene, abwechslungsreiche Ernährung und ausreichend Schlaf achtest, verbessert das zusätzlich dein Körpergefühl.

Zugegeben, ganz frei von Oberflächlichkeiten ist wohl keiner. Es ist also auch vollkommen okay, wenn du gern etwas mehr aus deinem Typ machen möchtest. Dafür musst du dich aber nicht unnötig stressen. Oft genügt zum Beispiel ein neuer Haarschnitt, um dein Gesicht besser zur Geltung zu bringen. Oder du experimentierst bei deinem Outfit ein wenig mit Farben, Schnitten und Stoffen herum – so kannst du herausfinden, was dir schmeichelt und was eher unvorteilhaft wirkt. Dabei gilt natürlich: Komfort geht vor.

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