Zyste an Eierstock oder Gebärmutter behandeln: Was tun?

Eine Zyste am Eierstock oder an der Gebärmutter – das klingt erstmal fies. Doch selten sind Zysten gefährlich. Der Gang zum Arzt ist dennoch wichtig.

Zyste am Eierstock oder an der Gebärmutter behandeln: Was tun?

Viele Frauen bekommen in ihrem Leben einmal eine Zyste am Eierstock oder an der Gebärmutter. Manchmal bleibt sie unbemerkt, manchmal wird sie erst bei einer Untersuchung entdeckt – ohne vorherige Beschwerden. Nur in seltenen Fällen treten Komplikationen auf.

Diagnose Zyste – das klingt im ersten Moment dennoch beunruhigend. Doch keine Sorge, oft bildet sie sich von alleine wieder zurück. Trotzdem ist es sehr wichtig, dass du zum Arzt gehst und die Zyste beobachten bzw. behandeln lässt. Mehr darüber erfährst du hier.

Was ist eine Zyste?

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Zuerst einmal vorweg: In den meisten Fällen handelt es sich bei Zysten um gutartiges Gewebe. Sie können an vielen Stellen des Körpers auftreten, auch an den weiblichen Geschlechtsorganen. Eine Zyste am Eierstock oder an der Gebärmutter ist aber nicht bedenklicher als eine am Kopf, im Mundraum oder an den Brüsten.

Es handelt sich hierbei um mit Flüssigkeiten wie Blut, Talg, Gewebeflüssigkeit oder Eiter gefüllte Hohlräume, die in fast jedem Gewebe des Körpers entstehen können. Die Größe von Zysten ist variabel, oft sind sie nicht größer als ein Stecknadelkopf. Zysten am Eierstock oder an der Gebärmutter entstehen oft während der Pubertät oder der Wechseljahre, weil der weibliche Körper dann starken hormonellen Schwankungen unterworfen ist.

Zyste am Eierstock oder an der Gebärmutter erkennen – Symptome

In vielen Fällen treten Zysten an den Eierstöcken oder an der Gebärmutter ohne Symptome auf und werden deshalb erst bei einer Routineuntersuchung beim Frauenarzt entdeckt. Ab einer bestimmten Größe ist es jedoch möglich, dass Zysten Beschwerden verursachen.

Folgende Symptome können auf eine Zyste am Eierstock oder an der Gebärmutter hindeuten:

Wie du vielleicht schon bemerkt hast, sind die Symptome leider wenig spezifisch und decken sich teilweise auch mit anderen Leiden wie PMS. Wenn sie länger anhalten, solltest du unbedingt deinen Arzt aufsuchen. Und sowieso gilt: Zögere nicht, bei besonders starken Schmerzen so schnell es geht ärztlichen Rat zu suchen!

Zyste behandeln: Der Gang zum Arzt

Wenn dein Arzt bei dir eine Zyste am Eierstock oder an der Gebärmutter diagnostiziert hat, wird er versuchen, durch eine Ultraschalluntersuchung den Zystentyp zu bestimmen. Meist kann er dadurch schnell erkennen, ob es sich um eine gutartige oder bösartige Zyste handelt.

Nur in seltenen Fällen ist die Hautveränderung gesundheitsgefährdend. Daher wird dein Arzt im Falle einer gutartigen Zyste möglicherweise erst einmal auf eine Behandlung verzichten, um zu sehen, ob sie sich von alleine zurückbildet. Viele Zysten verschwinden innerhalb von sechs Wochen wieder. Eine regelmäßige Untersuchung und Beobachtung durch deinen Arzt ist in dieser Zeit wichtig.

Zyste am Eierstock mit Hormonpräparaten behandeln

Sollte der Mediziner dabei erkennen, dass die Zyste nicht weggeht oder größer geworden ist, kann er dir Hormonpräparate verschreiben, die die Rückbildung bewirken sollen. Auch die Pille wird manchmal zur Behandlung einer Zyste am Eierstock eingesetzt. Erst wenn diese Behandlung nicht anschlägt und die Zyste Beschwerden verursacht, wird dein Frauenarzt eine Operation in Betracht ziehen.

Keine Panik, Zysten sind meistens gutartig

Wie gesagt, Komplikationen, bei denen eine Not-OP unumgänglich ist, treten bei einer Zyste nur in sehr seltenen Fällen auf. Gutartige Zysten am Eierstock oder an der Gebärmutter bilden sich oft nach etwa sechs Wochen alleine zurück oder lassen sich durch eine Hormonbehandlung in den Griff kriegen. Die Diagnose Zyste ist also im ersten Moment kein Grund, um dir gleich den Kopf zu zerbrechen.

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